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Es gibt das Bekannte und das Unbekannte, dazwischen sind die Türen (Jim Morrison)


Morrigan
Mondgöttin, Göttin des Schicksals und des Todes
Morrígan erscheint als schöne junge Frau sowie als hässliche Alte oder in Gestalt einer Krähe oder eines Raben

"Im Silberlicht der Göttin“
Nun steh ich hier in der Göttin silber Licht
und tanz mit meiner Seele fort
an einen schönen, nur mir bekannten Ort.
Fern von all den weltlichen Sorgen,
fühl ich mich dort geborgen.
Wie ich den Weg dorthin find,
dass wusste ich schon als kleines Kind.
Denn dieser Ort, dort in der Anderswelt,
wo das Mondlicht die Nacht erhellt,
dieser Ort, wo ich bin, wie ich bin,
ohne Fragen nach dem Sinn, dieser Ort,
an dem Liebe und Hass regieren, dieser Ort,
wo, bei Freud und Leid,
stets das Gute wird siegen,
dieser Ort, scheint er mir auch manchmal so furchtbar weit fort,
dieser Ort, der ist doch so nah bei mir,
weil ich ihn in meinem Herzen spür.
Darum danke ich der Göttin jetzt und hier für mein Gefühl und mein Gespür,
das mich geleitet hat seit Anbeginn
und mich zu dem gemacht hat, was ich jetzt bin, die Traumwandlerin.

10 heilsame Erlaubnissen der GROSSEN MUTTER
ICH bin die heilende GROSSE MUTTER, die Weisheit und die Kraft in allem.

  MIR zu Füßen sitzen sämtliche überirdischen Wesen, die ihr über den Wolken des Himmels sucht. Ihr dürft alle ihre Namen und alle MEINE Namen, welche die Völker je erfunden haben, ehren. Denn ICH bin nicht eifersüchtig und räche die Missetaten der Väter nicht an unschuldigen Kindern bis ins dritte und vierte Glied.
  Du darfst dir unbegrenzt viele Bilder und Gleichnisse von MIR machen und anbeten, darfst MICH erkennen und lieben in allem was lebt, besonders in deinem Nächsten; denn ICH erschaffe alles, war die erste, die dich liebte und bestrafe dich nicht für deine Fehler, welche du dir selbst vergeben darfst.
  Du darfst nicht nur wöchentlich die Sabbate, Sonntage oder Freitage begehen, sondern alle MEINE Feste im Jahreszyklus feiern, auch die Heilige Hochzeit, doch wisse: Sie sind um der Menschen und des Lebens willen da, nicht umgekehrt.
Du darfst Mutter und Vater lieben, ehren und verlassen, denn ihr seid zur Freiheit berufen, nicht zur Knechtschaft.
  Du darfst den Tod bejahen als Wandlung zu neuem Leben, und du brauchst nie zu töten, nicht einmal dann, wenn jemand sagt, Gott selbst habe dies befohlen.
  Du darfst die Ehe brechen, denn du kannst ja nicht anders, weil jede, die „einer anderen Mann ansieht, seiner zu begehren, in ihrem Herzen schon die Ehe gebrochen“ hat. Aber natürlich darfst du auch treu sein.
Du darfst deine Güter mit anderen teilen und dir nehmen, was du zum Leben brauchst, sofern du MEINER Natur keinen Schaden zufügst. Dann wirst du nicht stehlen und Dinge nur für dich haben wollen, die auch andere brauchen.
  Du darfst immer die Wahrheit sagen, es wird dir gut tun, aber lass das Schwören, denn dies vermagst du nicht!
  Du darfst mit dem Partner deiner Nächsten schlafen, wenn ihr das beide möchtet und auch sonst die Dinge, welche sie hat, lieben, doch begehre all das nicht als Besitz.
   Du darfst dich öffnen und werden, was du bist, sogar neidisch, hasserfüllt, egoistisch, eifersüchtig, wütend, narzisstisch und böse; denn Liebenden wird auch das Böse, werden sämtliche Dinge zum Besten dienen, also: 
Liebe – und dann tu, was immer du willst und werde heil in MIR!

Die Grosse Mutter: Dreifaltige Göttin (Bodb, Macha, Morrígan)
Sie symbolisiert, die drei Lebenszyklen einer Frau, so wie den Mondzyklus
Ihre Aspekte sind:

Die Weiße (junges Mädchen, Jungfrau):
Sie geht neue Wege, formt neue Gedanken, ist unkonventionell im Denken, Tun und auch im Wünschen. 
Das Leben des jungen Mädchens ist im Hier und im Jetzt, also spontan, impulsiv, will alles sofort und am besten gleich. 
Die Weiße ist liebreizend, unbekümmert frisch, stürmisch, keck, auch frech und motzig, hat die 
nötige Kraft, Altes und Festgefahrenes neu zu formen.

Die Rote (reife Frau, Mutter):
Sie packt das Leben an und setzt ihre Vorhaben auch um, ist zyklisch und fruchtbar - gebärt und nährt. 
Die reife Frau verführt und weist zurück, spielt mit ihrer Erotik und genießt das Leben. 
Die Rote trägt die Verantwortung, handelt umsichtig und ist verlässlich.

Die Schwarze (weise Alte, Greisin):
Sie ist Lebenserfahren, eine gute Ratgeberin, lebt bewußt. 
Die weise Alte betrachtet viele Dinge aus der Distanz, lächelt milde, ist gelassen und fürsorglich. 
Trotzdem ist die Schwarze manchmal mürrisch, störrisch, bockig und stur.

Der Mondzyklus als Symbol der Großen Mutter

Zunehmender Mond (die Weiße)

Vollmond (die Rote)

Abnehmender Mond (die Schwarze)
 
 


 
 

 
 


 
 
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